Eröffnung des EU-Projekttages 2017 - Europaministerin Puttrich in Langen

„Die Europäische Union ist eine einmalige Gemeinschaft, die jedem Einzelnen viele Vorteile für sein Leben bringt. Wem das nicht klar ist, dem müssen wir konkrete Beispiele liefern“, sagt Lucia Puttrich. Gelegenheit dazu hatte die hessische Europaministerin am Freitag in der Dreieichschule in Langen (Landkreis Offenbach). Im Rahmen des diesjährigen EU-Projekttages informierte sich Puttrich über die Arbeit an der Schule und diskutierte mit Schülern und Schülerinnen aktuelle politische Themen. Der EU-Projekttag ist eine bundesweite Einrichtung, bei der Politiker und Mitarbeiter von EU-Institutionen Schulen besuchen. 2017 findet der Projekttag zum elften Mal statt.

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Gruppenbild zu Beginn des EU-Projekttags
Zu Beginn des EU-Projekttags: Schülerin Mahlet Tadesse, Lehrer Stefan Trier, Schülerin Kira Möller-Westman, Europaministerin Lucia Puttrich, Lehrer Jörg Couturier, Schulleiterin Heidi Höreth-Müller und stv. Schulamtsleiter Dr. Volker Stürzer (v.l.n.r.)

Schülerin Mahlet Tadesse präsentierte einige der zahlreichen Projekte, mit denen die Dreieichschule nicht nur die eigenen Schüler über Europa informieren will, sondern sich auch an die Einwohner von Langen richtet. Beispielsweise hat die Schule einen Politischen Salon veranstaltet und dazu EU-Kommissar Günther Oettinger als Gast gewonnen. Außerdem stellten die Schüler in einem Planspiel ein europäisches Gesetzgebungsverfahren nach und simulierten dazu Sitzungen der Europäischen Kommission, des Parlaments und des Europäischen Rats.

„Wir (er)leben Europa! – das ist ein Motto, das an dieser Schule wirklich seine Berechtigung hat“, lobt Europaministerin Lucia Puttrich.
Kira Möller-Westman, ebenfalls Dreieichschülerin und vor einigen Tagen ausgezeichnet mit dem Bundespreis des Europäischen Wettbewerbs, hielt ihre preisgekrönte Rede zur Bedeutung Europas und zur europäischen Identität. Daran anschließend fand eine angeregte Diskussion zwischen den Schülerinnen und Schülern und der Ministerin zu europapolitischen Themen statt.

„Die Mehrheit der Jugendlichen bei uns ist proeuropäisch, offen und tolerant gegenüber anderen Kulturen. Am Langener Beispiel sieht man, dass immer mehr Jugendliche die älteren Generationen zu überzeugen versuchen, dass wir an der EU festhalten müssen“, fasst Puttrich ihre Eindrücke zusammen. „Ich freue mich über weitere spannende europapolitische Aktivitäten der Schule.“

Hintergrund:

Der EU-Projekttag ist eine deutschlandweite Einrichtung und findet 2017 zum elften Mal statt. Er geht auf eine Initiative von Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2007 zurück und wird gemeinsam von Bund und Ländern ausgerichtet. Schülerinnen und Schüler sollen dabei die Gelegenheit erhalten, mit Politikern und Mitarbeitern von EU-Institutionen über Europa zu diskutieren.

Im Rahmen des EU-Projekttages 2017 besucht Europastaatssekretär Mark Weinmeister am 24. Mai die Erich-Kästner-Schule in Oberursel. Wolf-Dieter Adlhoch, Leiter der Stabsstelle Brexit in der Hessischen Staatskanzlei, diskutiert am 22. Mai mit Schülern der Mornewegschule Darmstadt. Ingo Schon, Leiter der Abteilung Europa- und Internationale Angelegenheiten in der Staatskanzlei, informiert sich am 19. Mai an der Schloss-Schule in Heppenheim über die Europaprojekte der Grundschule.

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