Staatsministerin Puttrich besucht die JVA Rockenberg und informiert sich über das Projekt „ArJuS“

Hessens Europaministerin Lucia Puttrich sieht in der frühzeitigen Arbeitsmarktintegration von jugendlichen Strafgefangenen einen wichtigen Grundstein für ein straffreies Leben. Europaministerin Lucia Puttrich hat sich in der Justizvollzugsanstalt Rockenberg einen persönlichen Eindruck von dem Projekt „Arbeitsmarktintegration für jugendliche Strafentlassene“ (ArJuS) verschafft.

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ArJuS

Ziel des Projekts, das die Europäische Union und die Hessische Landesregierung finanziell unterstützen, ist es, jugendliche und heranwachsende Häftlinge nach ihrem Freiheitsentzug mit Hilfe eines Mentorenprogramms besser in die Gemeinschaft zu integrieren.

Ehrenamtliche werden für die Nachsorge Haftentlassener ausgebildet, treten bereits während der Zeit im Gefängnis mit ihren Schützlingen in Kontakt, bauen eine Beziehung auf und unterstützen sie später bei der Integration in den Arbeitsmarkt, aber auch im persönlichen Umfeld.

„Kein junger Mensch sollte den Anschluss zum Leben verlieren. Ich bin davon überzeugt, dass mit dem Projekt ArJuS den Teilnehmern das Rüstzeug mit auf den Weg gegeben wird, ein straffreies Leben zu führen“, sagte Staatsministerin Puttrich nach der Vorstellung durch den Projektkoordinator Dr. Lutz Klein.

Seit 2005 läuft das Projekt im Rahmen des Förderprogramms „Qualifizierung von Strafgefangenen“. Das Berufsfortbildungswerk, die gemeinnützige Bildungseinrichtung des DGB, ist mit der Umsetzung betraut. Die Maßnahme wird von den Jugendlichen gut angenommen und ist stets gut ausgelastet.

„Es ist in unser aller Interesse, dass dieses Projekt funktioniert. Die Hessische Landesregierung und die Europäische Union sind davon überzeugt und unterstützen es aus diesem Grund schon seit Jahren, 2016 mit insgesamt mit 57.120 Euro“, sagte Puttrich während der Führung durch die Werkbetriebe der Justizvollzugsanstalt Rockenberg.

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