Streifzug durch Europas Kulturlandschaft

Anlässlich der Unterzeichnung der Römischen Verträge vor 60 Jahren lädt Staatsministerin Lucia Puttrich zum zweiten Europäischen Salon in die Hessische Staatskanzlei / Im Mittelpunkt steht Griechenland.

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Europäischer Salon mit Griechenland
Europäischer Salon mit Griechenland

„Wir haben heute das Land zu Gast, das uns den Namen unseres Kontinents und die Demokratie geschenkt hat. Das passt besonders gut zu einem Datum, an dem wir uns an die Geburtsstunde des modernen Europa erinnern“, sagt Lucia Puttrich. Für den zweiten Europäischen Salon, der am Freitag in der Hessischen Staatskanzlei stattfand, hatte die Europaministerin Griechenland als Partner gewonnen. Rund 150 Gäste waren Puttrichs Einladung zu einem Streifzug durch die europäische Kulturlandschaft gefolgt.
Der Europäische Salon fand am Vorabend des Jahrestags der Römischen Verträge statt: Am 25. März 1957 legten Belgien, die Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande mit ihren Unterschriften den Grundstein für die Europäische Union. „Wir sollten uns heute daran erinnern, welch weiten Weg wir Europäer seitdem gegangen sind und was wir erreicht haben: Frieden Freiheit und Wohlstand“, sagte Puttrich in ihrer Begrüßung. „Nun ist es an uns, unser europäisches Haus für die gemeinsame Zukunft zu renovieren, und das wollen wir mutig und hoffnungsvoll tun.“
Das musikalische Programm gestalteten die Violinistin Katerina Chatzinikolaou und der Pianist Yorgos Ziavras. Sie spielten Werke von Giannias Konstantinidis, Nathan Milstein, Niccolò Paganini, Manos Hatzidakis und Leonard Bernstein. Der „Europäische Salon“ ist eine Veranstaltungsreihe, bei der die kulturelle Vielfalt in Europas im Mittelpunkt steht und die in Zusammenarbeit mit den konsularischen Vertretungen der EU-Mitgliedsstaaten organisiert wird. 2017 sind noch drei weitere Veranstaltungen geplant.

Die Künstler

Die Violinistin Katerina Chatzinikolaou und der Pianist Yorgos Ziavras lernten sich im Jahr 2013 in Köln während ihrer Musikstudien kennen und konzertierten gemeinsam mit der Philharmonie Südwestfalen. Beide Künstler sind international tätig und Teil gefeierter Inszenierungen.
Katerina Chatzinikolaou, die bereits mit neun Jahren begann Geige zu spielen, kann auf zahlreiche Wettbewerbserfolge zurückblicken. Unter anderem gewann sie im Jahr 2016 den Alois-Kottmann-Preis für gesangliches Spiel.
205 gründete Yorgis Ziavrs, der auch als Dirigent tätig ist, sein eigenes Ensemble „CoGNiMUS Collektiv“, das seinen Schwerpunkt auf barocke Musik und Musik des 20./21. Jahrhunderts gelegt hat. In diesem Kollektiv wirkt Katerina Chatzinikolaou im Rahmen von Konzertreihen mit.

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Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Bevollmächtigte des Landes Hessen beim Bund
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