Grund 50: Europa hilft in der Syrien-Krise

Millionen Menschen in Syrien müssen das Land wegen des Bürgerkriegs verlassen. Die EU hat mehr syrischen Flüchtlingen eine Zuflucht geboten als jedes andere Land, das nicht an Syrien angrenzt. Kein anderer investiert so viel in die Schulbildung syrischer Kinder wie die EU.

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Grund 50: Europa hilft in der Syrien-Krise
Grund 50: Europa hilft in der Syrien-Krise

Die EU und ihre Mitgliedstaaten sind außerdem der größte internationale Geldgeber: gemeinsam haben sie mehr als 9,2 Milliarden Euro für syrische Flüchtlinge in Syrien und in den großen Aufnahmeländern (Libanon, Jordanien, Türkei, Irak und Ägypten) bereitgestellt. Dazu gehört humanitäre Direkt-Hilfe sowie Entwicklungs- und Wirtschaftshilfe.

Mit diesem Geld erhielten die Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitäre Grundversorgung. Mehr als 1,15 Millionen Flüchtlinge profitierten von der humanitären Hilfe der EU und erhielten Nahrungsmittel, wurden medizinisch versorgt und die Kinder wurden geimpft. Für mehr als eine Million Menschen wurden Unterkünfte gebaut. Hunderttausende syrische Kinder erhalten dank EU-Hilfe Schulunterricht. Die EU Außenbeauftragte Federica Mogherini sagt: „Kein anderer investiert so viel in die Bildung syrischer Kinder wie die EU – in Syrien selbst und in den Nachbarstaaten.“

Bei den Bemühungen, Frieden in Syrien zu schaffen, hat die EU eine Vermittlerrolle und setzt sich auf internationalen Konferenzen für den Frieden ein.