Datenschutz-Grundverordnung

Der Datenschutz in Deutschland wird zunehmend mehr durch europäische Vorgaben gestaltet. Nach langjährigen Verhandlungen zwischen den Mitgliedstaaten traten am 25. Mai 2016 die Datenschutz-Grundverordnung und die Richtlinie für den Polizeibereich in Kraft.

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Teaser für die Broschüre zur neuen Datenschutzverordnung
Der Überblick - Was sollten vereine jetzt wissen und tun?

Die elektronische Datenverarbeitung bietet im Rahmen der Vereins- und Verbandsarbeit ungeahnte Möglichkeiten bei der optimalen Mitgliederbetreuung und Verwaltung im Rahmen der Vereinsführung.
Durch die Möglichkeit des jederzeitigen, schnellen Zugriffs auf die aktuellen persönlichen Daten der Mitglieder unter Einsatz der elektronischen Datenverarbeitung im Vereinsleben hat das Informationsbedürfnis der Vereinsvorstände und übergeordneter Verbände erheblich zugenommen. Beim Austausch von erforderlichen Informationen über entsprechende Speichermedien und den Einsatz von elektronischen Kommunikationsmittel gelangen sowohl die Vertreter der Organisationen als auch die Mitglieder schneller an die erforderlichen und gewünschten Informationen. Die Geschäfts-/Vereinsführung übernehmen häufig ehrenamtliche Kräfte in ihrer Freizeit. Dadurch sind die betroffenen Vereinsvorstände bzw. Geschäftsführer auf eine schnellstmögliche Aufgabenerfüllung unter Zuhilfenahme der sich durch den EDV-Einsatz bietenden Möglichkeiten angewiesen. Aufgrund des erforderlichen zeitlichen Umfangs des persönlichen Engagements ist man in vielen Vereinen bestrebt, die Aufgaben auf möglichst viele Beteiligte zu verlagern. Hierdurch ergeben sich bei der Vereinsarbeit vielfältige Berührungspunkte mit den Vorschriften des Datenschutzrechts.

Als Arbeitshilfe steht für Vereine die Handreichung "Datenschutz im Verein" des Hessischen Datenschutzbeauftragten zur Verfügung: Datenschutz im Verein

Eine weitere Hilfestellung für Vereine bietet die Broschüre der Hessischen Landesregierung: