Kommunen können ab 19. September wieder EU-Förderung für kostenloses WLAN beantragen

Am Donnerstag, den 19. September um 13 Uhr wird die EU-Kommission eine neue Ausschreibungsrunde für WiFi4EU-Gutscheine starten. Bis zum 20. September um 17 Uhr können Gemeinden in der ganzen EU 1780 Gutscheine im Wert von je 15.000 Euro beantragen, mit denen sie kostenlose Wi-Fi-Netze in öffentlichen Räumen, einschließlich Rathäusern, öffentlichen Bibliotheken, Museen, öffentlichen Parks oder Plätzen, einrichten können.

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Kostenlose drahtlose Internet-Hotspots in öffentlichen Räumen

Die ersten beiden WiFi4EU-Aufrufe zur Einreichung von Bewerbungen sind sehr erfolgreich verlaufen: Über 23.000 Gemeinden sind im Portal registriert und bisher wurden 6.200 Gutscheine vergeben. 

Die vorliegende Aufforderung ist die dritte von vier Aufforderungen, die vor Ende 2020 vorgesehen sind.  

Vor diesem Hintergrund möchten wir Ihnen noch einmal einen Überblick über die wichtigsten Details zur Antragstellung geben:

  • Um einen Antrag stellen zu können, ist eine Vorregistrierung erforderlich. Diese ist auf dem Internetportal der Kommission www.wifi4eu.eu möglich. Gemeinden, die sich bereits für den Förderaufruf im Mai 2018 registriert hatten, können ihren Zugang erneut nutzen und bei Bedarf auch aktualisieren.
  • Die Vergabe der Förderzuschläge erfolgt nach dem „Windhund-Prinzip“. Eine schnelle Antragstellung ist deshalb unbedingt empfehlenswert!
  • Der Förderzuschuss beträgt pro Projekt 15.000 Euro in Form eines Gutscheins.
  • Weitere Möglichkeiten zur Antragstellung sind anschließend im halbjährlichen Rhythmus geplant.

Alle wichtigen Informationen zur Registrierung, zur Antragstellung und zum Verfahren nach dem Erhalt eines Förderzuschlags hat für Sie unser Netzwerkpartner Europabüro der Metropolregion FrankfurtRheinMain in einem Faktenblatt WiFi4EU zusammengefasst. Es steht auf der Webseite www.europabuero-frm.de zum Download bereit.

Wir wünschen allen Antragstellern viel Erfolg! 

Ziel der Kommissions-Initiative WiFi4EU ist es, Orte ans Netz zu bringen, die bislang keine entsprechenden Angebote haben. Die Kommunen müssen das Geld verwenden, um etwa in Bibliotheken, Museen, Bahnhöfen, öffentlichen Parks oder auf Plätzen kostenlose und werbefreie Internet-Zugangspunkte einzurichten, die eine Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens 30 Megabit pro Sekunde bieten. Aus dem EU-Haushalt stehen 120 Mio. Euro für das Programm zur Verfügung. Die Gemeinden müssen die drahtlosen Internetzugänge innerhalb von 18 Monaten einrichten lassen und das Angebot mindestens drei Jahre aufrechterhalten, um die Gutscheine einlösen zu können.