Kommunen können sich für Internet-Hotspots registrieren / Wifi4EU

Nachdem die Europäische Kommission den ersten Aufruf des europäischen Förderprogramms „WiFi4EU“ wegen technischer Probleme annulliert hatte, wurde nun das neue Datum für den Start des EU-Förderprogramms zur Einrichtung kommunaler WiFi-Hotspots bekannt gegeben: Eine Antragstellung wird ab dem 7. November 2018 um 13 Uhr MEZ möglich sein.

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Kostenlose drahtlose Internet-Hotspots in öffentlichen Räumen

Vor diesem Hintergrund möchten wir Ihnen noch einmal einen Überblick über die wichtigsten Details zur Antragstellung geben:

  • Um einen Antrag stellen zu können, ist eine Vorregistrierung erforderlich. Diese ist auf dem Internetportal der Kommission www.wifi4eu.eu möglich. Gemeinden, die sich bereits für den Förderaufruf im Mai 2018 registriert hatten, können ihren Zugang erneut nutzen und bei Bedarf auch aktualisieren.
  • Die Vergabe der Förderzuschläge erfolgt nach dem „Windhund-Prinzip“. Eine schnelle Antragstellung ist deshalb unbedingt empfehlenswert!
  • Der Förderzuschuss beträgt pro Projekt 15.000 Euro in Form eines Gutscheins.
  • Weitere Möglichkeiten zur Antragstellung sind anschließend im halbjährlichen Rhythmus geplant.

Alle wichtigen Informationen zur Registrierung, zur Antragstellung und zum Verfahren nach dem Erhalt eines Förderzuschlags hat für Sie unser Netzwerkpartner Europabüro der Metropolregion FrankfurtRheinMain in einem Faktenblatt WiFi4EU zusammengefasst. Es steht auf der Webseite www.europabuero-frm.de zum Download bereit.

Wir wünschen allen Antragstellern viel Erfolg! 

Ziel der Kommissions-Initiative WiFi4EU ist es, Orte ans Netz zu bringen, die bislang keine entsprechenden Angebote haben. Die Kommunen müssen das Geld verwenden, um etwa in Bibliotheken, Museen, Bahnhöfen, öffentlichen Parks oder auf Plätzen kostenlose und werbefreie Internet-Zugangspunkte einzurichten, die eine Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens 30 Megabit pro Sekunde bieten. Aus dem EU-Haushalt stehen 120 Mio. Euro für das Programm zur Verfügung, die über bis zu fünf Ausschreibungen bis 2020 an bis zu 8.000 Städten und Gemeinden verteilt werden. Die Gemeinden müssen die drahtlosen Internetzugänge innerhalb von 18 Monaten einrichten lassen und das Angebot mindestens drei Jahre aufrechterhalten, um die Gutscheine einlösen zu können.