Deutschland

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Sammlung virtueller europäischer und internationaler Kulturangebote
Pergamonmuseum in Berlin

Bode-Museum in Berlin
Eines der virtuell am besten zugänglichen Museen in Deutschland dürfte das Bode-Museum der Staatlichen Museen zu Berlin sein. Seit Ende 2015 können Erdgeschoss und der größte Teil des Obergeschosses in komplettem 360-Grad-Panorama besichtigt werden. Mit wenigen Mausklicks schreitet man durch die prächtigen Räume des Hauses, über rote Teppiche und Marmorböden in nahezu alle Ausstellungsräume. Im Gegensatz zu vielen anderen Digitalrundgängen sind hier alle 850 ausgestellten Skulpturen und Gemälde online zu sehen. Mehrere Hundert eingebaute Verlinkungen führen mit einem Klick zum jeweiligen Digitalarchiv, in dem man mehr über die einzelnen Werke erfahren kann.

Pergamonmuseum in Berlin
Das Pergamonmuseum im Berliner Ortsteil Mitte gehört zum Bauensemble der Museumsinsel und damit zum Weltkulturerbe der UNESCO. Im Auftrag Kaiser Wilhelms II. 1907–1909 von Alfred Messel im Stil des Neoklassizismus geplant, wurde es 1910–1930 von Ludwig Hoffmann in vereinfachter Form ausgeführt. Aktuell beheimatet es die Antikensammlung mit dem berühmten Pergamonaltar, das Vorderasiatische Museum und das Museum für Islamische Kunst. Das Pergamonmuseum enthält Sammlungen dreier Museen: der Antikensammlung, des Museums für Islamische Kunst und des Vorderasiatischen Museums. Das Museum zeigt verschiedene Stücke antiker Monumentalarchitektur. Per Mausklick geht es bei einer virtuellen Tour vorbei an antiker Monumentalarchitektur, die in Realität zwar imposanter wirken mag, dafür genießen sie sie am Bildschirm ganz ohne andere Besucher.

Historisches Museum in Frankfurt am Main
Das (HMF von Frankfurt am Main wurde 1877/1878 aufgrund bürgerschaftlicher Initiativen gegründet mit der Aufgabe, „geeignete Gegenstände aus dem gesamten Gebiet der Kultur- und Kunstaltertümer mit besonderer Berücksichtigung der Stadt Frankfurt am Main und ihrer Umgebung zu erwerben und sie durch wissenschaftliche Erforschung nutzbar zu machen“. Das Museum sollte eine Bildungseinrichtung sein und die Erinnerung an die Zeit der Freien Stadt Frankfurt wachhalten.

Städelmuseum in Frankfurt am Main
Das Städelsche Kunstinstitut und Städtische Galerie (Eigenbezeichnung Städel Museum) in Frankfurt am Main ist eines der bedeutendsten deutschen Kunstmuseen. Seine Sammlung umfasst rund 3.100 Gemälde vom Mittelalter über die Moderne bis zur Gegenwartskunst. Das mehrfach für den Grimme Online Award nominierte Digitalangebot ist überzeugend gestaltet und intuitiv bedienbar - allein in der virtuellen Sammlung kann man nach eigenen Schlagworten suchen oder vorkuratierte Themen auswählen. Mit den sogenannten Digitorials lassen sich auch vergangene Sonderausstellungen nochmals erkunden, und der eigens konzipierte Onlinekurs funktioniert wie ein Grundlagenseminar in Sachen moderne Kunst.

Deutsches Filmmuseum in Frankfurt am Main
Das Museum am Museumsufer in Frankfurt am Main ist eines von sieben Filmmuseen in Deutschland. Es ist in einer unter Denkmalschutz stehenden historischen Villa untergebracht. Das Deutsche Filmmuseum ist dem Medium Film gewidmet, dessen Geschichte und Gegenwart, Ästhetik und Wirkung es auf vielfältige Weise in Ausstellungen und im hauseigenen Kino präsentiert. Das Museum bietet seinen Besucherinnen und Besuchern einen außergewöhnlichen Ort für die intensive Auseinandersetzung mit dem bewegten Bild.

Jüdisches Museum in Frankfurt am Main
Das Jüdische Museum der Stadt Frankfurt am Main ist das älteste eigenständige Jüdische Museum der Bundesrepublik Deutschland. Es wurde am 9. November 1988, dem 50. Jahrestag des Novemberpogroms von Bundeskanzler Helmut Kohl eröffnet und ist Bestandteil des Frankfurter Museumsufers. Es wurde nach fünfjähriger Renovierung am 21. Oktober 2020 wieder eröffnet.

Museum für Kommunikation in Frankfurt am Main
Das Museum wurde am 31. Januar 1958 als Bundespostmuseum eröffnet und gehört zu den ersten Museen am Frankfurter Museumsufer. Bis 1994 unterstand es dem Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen und war damit das „Unternehmensmuseum“ der Deutschen Bundespost (DBP). 1990 begann mit der Eröffnung des Neubaus nach dem Entwurf des Stuttgarter Architekten Günter Behnisch ein neues Kapitel in der Geschichte des Bundespostmuseums.

Senckenbergmuseum in Frankfurt am Main
Das Naturmuseum ist eines der größten und bedeutendsten Naturkundemuseen in Europa. Auf einer Ausstellungsfläche von 6.000 m² werden mehrere tausend Exponate zu verschiedenen naturkundlichen Themen präsentiert.

Audi Museum in Ingolstadt
Schon die ungewöhnliche Architektur, die hinter der vollverglasten Fassade das Prinzip der Jahresringe eines Baumstammes aufgreift, vereint symbolisch Dauer und Wandel. Moderne Präsentationstechniken mit Bildern, Inszenierungen und multimedialen Elementen stellen die zahlreichen Exponate in ihren historischen Kontext und lassen die Vergangenheit lebendig werden. Ein Besuch wird nicht nur zum Rundgang durch die gesamte Geschichte des Automobils, sondern auch zum faszinierenden Rückblick auf das 20. Jahrhundert mit seinen umwälzenden Veränderungen.

Deutsches Museum in München
Das deutsche Museum in München widmet sich der Entwicklung der Naturwissenschaften und der Technik von den Ursprüngen bis heute. Ihr bekommt einen lebendigen Einblick in die Welt der Wissenschaften, von der Astronomie bis zur Zeitmessung. Virtuell besuchen lassen sich alle Bereiche – zur Navigation dienen eine Karte, eine Stockwerksanzeige sowie diverse interaktive Stationen.

Mercedes-Benz Museum in Stuttgart
Das Museum zeigt historische Fahrzeuge vom ersten Auto der Welt (Benz Patent-Motorwagen Nummer 1) über die legendären Silberpfeile bis zur Gegenwart der Marke Mercedes-Benz. Zu sehen sind unter anderem Konrad Adenauers letztes Dienstfahrzeug sowie die Wagen der Kaiser Wilhelm II. und Hirohito (Japan). Das Museum nimmt circa 3.500 m² Grundfläche ein und bietet über neun Geschosse verteilt rund 17.000 m² Ausstellungsfläche. Das Gebäude ist 47,5 m hoch und hat einen umbauten Raum von 210.000 m³. Neben dem Haupteingang befindet sich eine Open-Air-Arena für 900 Zuschauer.

Porsche Museum in Stuttgart
Das Porsche Museum ist ein Automuseum in Stuttgart. Das Werksmuseum der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG befindet sich am Porscheplatz im Stadtteil Zuffenhausen. Am 31. Januar 2009 wurde der Museumsneubau für das Publikum eröffnet. Im Juni 2011 kam der einmillionste Besucher. Es belegt hinter dem Mercedes-Benz-Museum den zweiten Platz der meistbesuchten Museen in Stuttgart; 2015 besuchten es etwa 450.000 Menschen.