Deutschland

Deutschland ist seit dem 1. Januar 1958 Mitglied der Europäischen Union. Berlin ist die Hauptstadt.

EU-Amtssprache(n): Deutsch
Währung: Euro. Mitglied des Euro-Währungsgebiets seit 1. Januar 1999.
Schengen: Mitglied des Schengen-Raums seit 26. März 1995

Politisches System

Deutschland ist eine parlamentarische Bundesrepublik mit einem Regierungschef (Bundeskanzler/-in) und einem Staatsoberhaupt (Bundespräsident/-in), dessen Funktion vorwiegend repräsentativer Art ist. Die Bundesrepublik besteht aus 16 Bundesländern mit eigener Verfassung und weitreichender Autonomie in ihrer internen Organisation. 3 Bundesländer sind Stadtstaaten: Bremen, Berlin und Hamburg.

Deutschland in der EU

Europäisches Parlament: Deutschland entsendet 96 Abgeordnete in das Europäische Parlament. 

Rat der Europäischen Union: Im Rat der Europäischen Union kommen die Minister der Mitgliedsländer regelmäßig zusammen, um EU-Rechtsvorschriften zu verabschieden und politische Maßnahmen zu koordinieren. Je nach politischer Thematik nehmen regelmäßig unterschiedliche Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Regierung an den Ratstagungen teil.

Der Rat der Europäischen Union hat keinen ständigen, von einer bestimmten Person geführten Vorsitz (wie es z. B. bei der Kommission oder dem Parlament der Fall ist). Vielmehr übernimmt jedes EU-Land turnusgemäß den sechsmonatigen Ratsvorsitz.

Während dieser sechs Monate leiten Minister dieses Landes die Ratstagungen zu verschiedenen Politikfeldern, wirken bei der Festlegung der jeweiligen Tagesordnung mit und fördern den Dialog mit den anderen Institutionen der EU.

Zeiträume der deutschen EU-Ratspräsidentschaft:

Juli – Dez. 1958 | Juli – Dez. 1961 | Juli – Dez. 1964 | Juli – Dez. 1967 | Juli – Dez. 1970 | Jan. – Juni 1974 | Juli – Dez. 1978 | Jan. – Juni 1983 | Jan. – Juni 1988 | Juli – Dez. 1994 | Jan. – Juni 2007 | Juli – Dez. 2020

Europäische Kommission

Deutschland hat Günther Oettinger als Mitglied der Europäischen Kommission benannt. Der Kommissar ist für Haushalt und Personal zuständig.

Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss

Deutschland hat 24 Vertreterinnen und Vertreter im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss. Dieses Beratungsgremium, das Arbeitgeber, Arbeitnehmer und andere Interessengruppen vertritt, wird zu Gesetzesvorhaben konsultiert, um ein tieferes Verständnis der Änderungen im Arbeits- und Sozialbereich zu erhalten, die sich daraus in den EU-Ländern ergeben könnten.

Europäischer Ausschuss der Regionen (AdR)

Deutschland hat 23 Vertreterinnen und Vertreter im Europäischen Ausschuss der Regionen, der lokale und regionale Interessen repräsentiert. Dieses Beratungsgremium wird zu Gesetzesentwürfen konsultiert, um die Berücksichtigung des Standpunkts der lokalen und regionalen Gebietskörperschaften sicherzustellen.

Ständige Vertretung bei der EU

Die Ständige Vertretung in Brüssel fungiert als Bindeglied zwischen Deutschland und den Organen der EU. Als eine Art deutsche Botschaft bei der EU besteht ihre Aufgabe vorwiegend in der möglichst wirksamen Vertretung der Interessen und der Politik Deutschlands auf EU-Ebene.

Detailierte Informationen über Deutschland finden Sie unter europa.eu