"Ein nachhaltiges Europa, eine nachhaltige Zukunft"

Am 1. Juli 2019 übernimmt Finnland zum dritten Mal für sechs Monate den Ratsvorsitz der Europäischen Union. Gemeinsam mit der darauffolgenden Präsidentschaft von Kroatien und dem Vorgängerland Rumänien führt Finnland das „Präsidentschafts-Trio“.

2019-finland-presidency-cobranding.jpg

Logo EU-Ratspräsidentschaft Finnlands

Es ist der dritte Ratsvorsitz des 1995 der EU beigetretenen Landes, es folgt damit auf die Präsidentschaft Rumäniens. In die Zeit der finnische Ratspräsidentschaft fallen wichtige Ereignisse wie der „Brexit“, die Verhandlungen über das künftige EU-Budget .

Die Prioritäten des finnischen Vorsitzes sind die Stärkung der gemeinsamen Werte und des Rechtsstaatsprinzips, eine wettbewerbsfähigere und sozial inklusivere Union, die Stärkung der EU als globaler Vorkämpfer für den Klimaschutz sowie die Gewährleistung umfassender Sicherheit für die europäischen Bürgerinnen und Bürger.

„Wenn Finnland den Vorsitz im Rat der Europäischen Union übernimmt, beeinflussen wir auch die Zukunft der EU. Diese muss eine sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige sein. Gemäß dem Slogan unseres Vorsitzes ist das Ziel ‚Ein nachhaltiges Europa – eine nachhaltige Zukunft‘. Ein zentraler Schwerpunkt ist dabei die Vorkämpferrolle der EU beim Klimaschutz“, sagte Ministerpräsident Antti Rinne bei seiner Erklärung vor dem finnischen Parlament.

Gemäß dem Vorsitzprogramm muss Nachhaltigkeit der gemeinsame Nenner in sämtlichen von der EU gesetzten Handlungen sein; die Implementierung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung sowohl innerhalb der Union als auch darüber hinaus sei sicherzustellen. Die EU müsse ihr Profil als globaler Vorkämpfer für den Klimaschutz schärfen, indem sie eine langfristige Klimastrategie mit dem Ziel der Kohlenstoffneutralität bis 2050 beschließt.

„Nachhaltigkeit spielgelt sich auch in den Werten der EU wider. Menschenrechte, Freiheit, Demokratie, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit sind Werte, die die Voraussetzung für die Mitgliedschaft in der EU bilden“, führt Ministerpräsident Rinne aus.

Downloads: 

Programm des Landes Finnland für die EU-Ratspräsidentschaft.